Montag, 20. November 2017

Tecklenburg im Lichterglanz

Weihnachtlicher Altstadtzauber erwartet Wanderer am 2. & 3. Adventswochenende in der historischen Festspielstadt

Ein Meer aus tausend Lichtern und Illuminationen erwartet die Besucher Tecklenburgs wieder am 2. und 3. Adventswochenende in den verwinkelten Gassen des nördlichsten Bergstädtchens Deutschlands. Denn wenn der Tecklenburger Weihnachtsmarkt am 8. und 15. Dezember seine Tore öffnet, beginnt für sie eine Zeitreise in ein mittelalterliches, romantisches Fachwerkstädtchen. 

Wo einst die Grafen ihren Met trunken, laden heute an jeweils drei Tagen liebevoll geschmückte Hütten zum vorweihnachtlichen Plausch in der Burgruine ein. In warmes Licht getaucht, sorgen die alten Gemäuer, die von vielen Geschichten der Vergangenheit zeugen, für eine unvergleichliche Atmosphäre. Mittelalterliches Flair erleben die Besucher auch auf dem Marktplatz, auf dem einst das gemeine Volk mit Früchtebrot handelte. Heute bringt dort der Nikolaus und Knecht Ruprecht mit einem Sack voller Stutenkerle und Süßigkeiten Kinderaugen zum Strahlen. Und für Wanderer, die auf dem Tecklenburger Bergpfad den Spuren der Spielleute folgen, wartet beim Weihnachtskonzert auf dem Marktplatz wärmender Glühwein und Punsch. 

Der zehn Kilometer lange Premiumweg, der direkt an die Altstadt Tecklenburgs angrenzt, bietet auch im Winter verwunschene Waldpfade und Panoramablicke auf das Tecklenburger Land. Bereits nach dem ersten Aufstieg zum Bismarckturm erwartet Wanderer ein Rundblick über das Umland. Über Streckenabschnitte des Hermannweges führt er dann zu der goldenen Treppe, zur Waldkappelle, zum Naturdenkmal Blücherfelsen sowie zu Baumwundern aus der ganzen Welt. Nach einem kurzen Abstieg schlängelt der Bergpfad sich weiter als schmaler Wiesenpfad nach Brochterbeck und dem Naturschutzgebiet am Kleeberg. Über Weiden und Wälder geht es zurück in das Burgstädtchen Tecklenburg.

Schatten