Donnerstag, 18. Juli 2019

Rezepte aus den verschiedenen Regionen. Teil 2: Traumschleifen Saar-Hunsrück

Der Bettsäächersalat hat seinen festen Platz auf der Frühlings-Speisekarte der Saarländer und somit im Land der Traumschleifen Saar-Hunsrück!

Bettsäächer hat seinen festen Platz auf der Speisekarte der Saarländer. Aber was ist das? Direkt aus dem Französischen eingedeutscht heißt der Löwenzahn auf saarländisch „Bettsäächer“, abgeleitet von „Pissenlit“ (=Bettpisser) aus dem benachbarten Elsass. Er hat diesen Namen bekommen, da ihm eine harntreibenden Wirkung nachgesagt wird. Bettsäächer ist auch als Heilmittel bekannt. Er reinigt das Blut, regt den Appetit an, hilft Galle & Leber bei Verdauungsstörungen, entgiftet und entschlackt den Körper. Für den Salat nutzt man am besten die jungen, leicht bitter schmeckenden Blätter. 

Das Rezept:

  •  300 g junger (am besten selbstgepflückter) Löwenzahn

Für die Sauce:

  • ca. 300 ml Milch
  • 4 EL Rapsöl
  • EL Apfelessig
  • 1 kleine Knoblauchzehe, gepresst
  • 1 kleine Schalotte, gewürfelt
  • 1 TL mittelscharfer Senf
  • Salz, schwarzer Pfeffer
  • etwas Honig

Zum Garnieren

  • 2 Scheiben Dinkelbrot, klein gewürfelt, oder Bratkartoffeln
  • 60 g Dürrfleisch, fein gewürfelt
  • 2 Eier, hart gekocht, geviertelt
  • Rapsöl zum Anbraten

Zubereitung:

Den Löwenzahn putzen. Für die Salatsauce alle Zutaten miteinander verrühren. Brotwürfel in Butter hellbraun rösten und die Speckwürfel in Öl knusprig braten. Salat mit der Sauce mischen. Brot- und Speckwürfel darüber streuen und mit Ei garnieren. Die Variante mit Bratkartoffeln ist auch sehr fein.

Guten Appetit!

[Ein Rezept des Naturparks Saar-Hunsrück]

Schatten