Montag, 15. Juli 2019

Rezepte aus den verschiedenen Regionen. Teil 1: Traumpfade Rhein-Mosel-Eifel

Im Traumpfadeland hat der Döppekooche eine lange Tradition. Der Döppekooche ist eine alte rheinische Spezialität und ein sogenannter Topfkuchen. „Döppe“ heißt Topf und „Kooche“ ist der Kuchen.

Als alte rheinische Spezialität war der Döppekooche ursprünglich ein „Arme-Leute-Essen“. Er wurde traditionell bei den einfachen Leuten am St.-Martins-Fest aufgetischt. Döppekooche besteht aus einer Masse von geriebenen Kartoffeln, fein zerkleinerten Zwiebeln, Eiern und Gewürzen sowie Dörrfleisch. Dabei ist die Verwendung von Speck nach den meisten Rezepten unerlässlich. Ein bisschen Zeit muss für die Zubereitung eingeplant werden, da die Masse in einem am besten gusseisernen Bräter für etwa zwei Stunden im Ofen gebacken werden muss, bis sie eine dunkle Kruste überzieht. Als Beilage empfiehlt es sich Apfelmus zu reichen.

    

Das Rezept:

1 kg Kartoffeln

2 Eier

1 Zwiebel

250 g durchwachsener Speck

Tl Salz

etwas Muskat und Fett

Zubereitung:

Kartoffeln schälen und reiben. Danach der Kartoffelmasse das Wasser entfernen. Die Eier, das Salz, den Muskat und die geriebene Zwiebel zugeben und gut verrühren. In dem gusseisernen Topf Speck auslassen und anschließend den Topf sehr gut mit Öl einfetten. Danach die Kartoffelmasse einfüllen. Im Backofen muss der Döppekooche etwa 2 Stunden bei 200° backen, bis er eine schöne braune Kruste hat. 

Guten Appetit!

Schatten